Peripherie-Voreinstellungen für einen digitalen Drehmomentschlüssel
Was ist eine Peripherie-Voreinstellung?
In Azumuta kann eine von Peripheriegeräten unterstützte Produktprüfung umfangreich konfiguriert werden, um Ihre Anforderungen auf der Fertigungsebene zu erfüllen. Die Einrichtung einer Produktprüfung erfordert jedoch einige Zeit. Wenn Sie eine Produktprüfung jedes Mal manuell einrichten müssten, sobald Sie sie in einem Anweisungsschritt verwenden möchten, würde das einen großen Teil Ihrer wertvollen Zeit in Anspruch nehmen.
Gibt es eine Möglichkeit, eine von Peripheriegeräten unterstützte Produktprüfung nur einmal einzurichten, diese Konfiguration zu speichern und später wiederzuverwenden?
Genau hier kommen Peripherie-Voreinstellungen ins Spiel. Eine Peripherie-Voreinstellung ist eine gespeicherte Konfiguration einer von Peripheriegeräten unterstützten Produktprüfung, die wiederverwendet werden kann. So müssen Sie sie nicht bei jedem Einsatz in einem Anweisungsschritt erneut manuell konfigurieren und sparen Zeit.
Wie erstellt man eine Peripherie-Voreinstellung?
Bevor Sie eine Peripherie-Voreinstellung erstellen, stellen Sie sicher, dass Sie Ihren digitalen Drehmomentschlüssel bereits in Ihren Arbeitsbereich integriert haben.
So erstellen Sie eine Peripherie-Voreinstellung für einen digitalen Drehmomentschlüssel:
- Klicken Sie auf „Peripheriegeräte“ unter „Verwaltung“.
- Klicken Sie auf den Reiter „Voreinstellungen“.
- Klicken Sie auf den gelben Plus-Button.
- Füllen Sie die vorhandenen Felder bei den einzelnen Peripherie-Optionen nach Bedarf aus. Eine Erklärung zu den einzelnen Peripherie-Optionen finden Sie unter dem Video.
- Wenn Sie fertig sind, klicken Sie unten im Menü auf „Hinzufügen“.
Bei der Erstellung einer Peripherie-Voreinstellung müssen Sie mehrere Optionen konfigurieren. Die Anleitung zu jeder Option finden Sie weiter unten:
Grundlegende Optionen
Diese Optionen betreffen die grundlegendsten Elemente der Peripherie-Voreinstellung:
- Geben Sie den Namen der Peripherie-Voreinstellung in dieses Feld ein.
- Wählen Sie das Hub-Plugin, das zu Ihrem digitalen Drehmomentschlüssel passt. Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie uns bitte unter support@azumuta.com.
- Wählen Sie den Typ der Produktprüfung (in diesem Feld sollten Sie immer „Torque“ auswählen).
Peripherie-Optionen
Diese Optionen betreffen hauptsächlich die Einstellungen des digitalen Drehmomentschlüssels:
- Sie können die Konfigurationen des digitalen Drehmomentschlüssels in den Feldern unter „Peripheriekonfiguration“ anpassen. Die vorhandenen Felder unterscheiden sich je nach ausgewähltem Hub-Plugin. Aufgrund der Komplexität dieser Konfigurationen empfehlen wir, diese Felder unverändert zu lassen. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter support@azumuta.com.
- Wählen Sie, ob Ihre Bedienenden die Antwort auf eine Drehmomentprüfung manuell eingeben dürfen – ohne einen digitalen Drehmomentschlüssel zu verwenden.
- Wählen Sie, ob die Auto-Submit-Funktion (und die Auto-Submit-Zeit) aktiviert werden soll. Wenn diese aktiviert ist, werden alle Antworten auf eine Drehmomentprüfung automatisch nach Ablauf der Auto-Submit-Zeit übermittelt. Ihre Bedienenden müssen dann nach Abschluss aller Anzugsarbeiten innerhalb einer Drehmomentprüfung nicht mehr auf die Senden-Schaltfläche klicken.
Drehmoment-Optionen
Diese Optionen sind der wichtigste Teil der Peripherie-Voreinstellungen. Sie legen die Standards fest, die Ihre Bedienenden bei einer Drehmomentprüfung einhalten müssen:
- Geben Sie die Anzahl der Drehmoment-Anzugsarbeiten an, die eine Bedienende im Rahmen einer Drehmomentprüfung durchführen muss.
- Geben Sie den Ziel-Drehmomentwert ein, den eine Bedienende bei jedem Anzug erreichen soll.
- Diese beiden Felder darunter zeigen die tolerierten Maximal- und Minimalwerte des Drehmoments, die Ihre Bedienenden bei jedem Anzug erreichen müssen. Diese beiden Felder können Sie nicht manuell bearbeiten. Verwenden Sie stattdessen die Felder unter Nr. 4 oder Nr. 5.
- Geben Sie die tolerierten Abweichungen vom Zielwert (angegeben in Newtonmeter/Nm) in diese beiden Felder ein. Sie können auch „0“ eingeben, wenn Sie keine Abweichungen tolerieren. Wenn Sie diese beiden Felder verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass der Schalter bei Nr. 7 ausgeschaltet ist.
- Geben Sie die tolerierten Abweichungen vom Zielwert (angegeben in Prozent) in diese beiden Felder ein. Sie können auch „0“ eingeben, wenn Sie keine Abweichungen tolerieren. Wenn Sie diese beiden Felder verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass der Schalter bei Nr. 7 eingeschaltet ist.
- Wenn Sie diesen Schalter einschalten, werden die tolerierten Maximal- und Minimalwerte des Drehmoments (entweder in Nm oder in Prozent) automatisch synchronisiert.
- Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, verwenden Sie die Felder unter Nr. 5 (nicht Nr. 4). Wenn der Schalter ausgeschaltet ist, verwenden Sie die Felder unter Nr. 4 (nicht Nr. 5).
- Geben Sie den Zielanzugswinkel ein, den Ihre Bedienenden bei jedem Anzug einhalten sollen.
- Geben Sie das tolerierte Maximum für den Anzugswinkel ein, das Ihre Bedienenden bei jedem Anzug einhalten sollen.
- Geben Sie das tolerierte Minimum für den Anzugswinkel ein, das Ihre Bedienenden bei jedem Anzug einhalten sollen.
- Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, erscheint der Critical Characteristic (CC)-Indikator. Er weist Ihre Bedienenden darauf hin, dass dieser Anweisungsschritt kritisch ist und kein Fehler toleriert wird. Sehen Sie sich das Bild unten an, um den CC-Indikator zu sehen.

- Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, können Sie auf diesem Anweisungsschritt Zahlen mit einer Hervorhebung anzeigen lassen. Jede Zahlen-Hervorhebung ist farblich codiert: grün für Anzüge, die den vom Admin festgelegten Standards entsprechen (OK), und rot für Anzüge, die diese Standards nicht erfüllen (NOK). Diese beiden Farben sind fest und können nicht bearbeitet werden. Sie können jedoch die Farbe der Hervorhebung für die Zahl des aktuell auszuführenden Anzugs anpassen. Im folgenden Beispiel ist Anzug 1 OK, Anzug 2 NOK und die Bedienende befindet sich gerade bei Anzug 3 (wir haben die benutzerdefinierte Farbe auf Gelb gesetzt).

- Wählen Sie, ob Sie die Zurücksetzen-Schaltfläche auf dem Bildschirm der Bedienenden anzeigen möchten. Die Zurücksetzen-Schaltfläche kann von der Bedienenden verwendet werden, um einen Anzug erneut durchzuführen.
Allgemeine Optionen
Dies sind die generischen Optionen für Produktprüfungen, die die allgemeinen Attribute einer Produktprüfung verwalten:
- Wählen Sie, ob die Bedienende die Antwort(en) zu dieser Produktprüfung als „nicht anwendbar/NA“ eingeben darf (dieser Schalter kann bei dieser Produktprüfung nicht aktiviert werden).
- Wählen Sie, ob die Antwort(en) auf diese Prüfung ausschließlich von einem Peripheriegerät stammen dürfen (dieser Schalter kann bei dieser Produktprüfung nicht deaktiviert werden).
- Wählen Sie, ob diese Produktprüfung ausgefüllt werden muss, bevor die Bedienende zum nächsten Anweisungsschritt fortfahren kann.
- Wählen Sie, ob das Ausfüllen dieser Produktprüfung verpflichtend ist, um die Arbeitsanweisung abzuschließen.
- Wählen Sie, ob die Antwort(en) auf diese Produktprüfung dem vorgegebenen Format und den tolerierten Grenzwerten entsprechen müssen.
Optionen für Doppelprüfungen
Klicken Sie hier, um mehr über Doppelprüfungen zu erfahren.
Wie fügt man eine Peripherie-Voreinstellung zu einer Produktprüfung hinzu?
Nachdem Sie die Peripherie-Voreinstellung erstellt haben, können Sie sie in einer Drehmomentprüfung verwenden (so müssen Sie diese Drehmomentprüfung in Zukunft nicht mehr manuell konfigurieren). So geht's:
- Navigieren Sie zu einem Anweisungsschritt, in dem Sie die Peripherie-Voreinstellung verwenden möchten, und klicken Sie auf „Öffnen“.
- Klicken Sie auf den Reiter „Prüfung“.
- Wählen Sie „Torque“.
- Klicken Sie auf das Dropdown-Menü unter „Peripheriegruppe“ und wählen Sie die entsprechende Peripheriegruppe.
- Klicken Sie auf das Dropdown-Menü unter „Peripherie-Voreinstellung (optional)“ und wählen Sie die gewünschte Peripherie-Voreinstellung.
- Klicken Sie auf „Ja“.
- Die darunterliegenden Optionen werden automatisch so konfiguriert, dass sie mit der Peripherie-Voreinstellung übereinstimmen. Sie können sie jedoch bei Bedarf weiterhin manuell bearbeiten.
Wie bearbeitet man eine Peripherie-Voreinstellung?
- Klicken Sie auf „Peripheriegeräte“ unter „Verwaltung“.
- Klicken Sie auf den Reiter „Voreinstellungen“.
- Klicken Sie auf das Drei-Punkte-Symbol neben der Peripherie-Voreinstellung, die Sie bearbeiten möchten.
- Klicken Sie auf „Bearbeiten“.
- Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
- Wenn Sie mit den Änderungen fertig sind, klicken Sie auf „Speichern“.
Wie sieht man, in welchen Anweisungsschritten eine Peripherie-Voreinstellung verwendet wird?
- Klicken Sie auf „Peripheriegeräte“ unter „Verwaltung“.
- Klicken Sie auf den Reiter „Voreinstellungen“.
- Klicken Sie neben der gewünschten Peripherie-Voreinstellung auf „Verwendungen finden“.
- Scrollen Sie nach unten; unter „Anweisungsschritte“ sehen Sie die Liste der Anweisungsschritte, die mit dieser Peripherie-Voreinstellung verknüpft sind. Sie können auch auf einen der Einträge klicken und werden anschließend zum Editor des jeweiligen Anweisungsschritts weitergeleitet.
Sie können auch die im Bild unten hervorgehobenen Werkzeuge verwenden, um Ihre Suche einzuschränken:
Wie löscht man eine Peripherie-Voreinstellung?
- Klicken Sie auf „Peripheriegeräte“ unter „Verwaltung“.
- Klicken Sie auf den Reiter „Voreinstellungen“.
- Klicken Sie auf das Drei-Punkte-Symbol neben der Peripherie-Voreinstellung, die Sie löschen möchten.
- Klicken Sie auf „Entfernen“.
- Klicken Sie erneut auf „Entfernen“.
- Was ist eine Peripherie-Voreinstellung?
- Wie erstellt man eine Peripherie-Voreinstellung?
- Wie fügt man eine Peripherie-Voreinstellung zu einer Produktprüfung hinzu?
- Wie bearbeitet man eine Peripherie-Voreinstellung?
- Wie sieht man, in welchen Anweisungsschritten eine Peripherie-Voreinstellung verwendet wird?
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